Kontakt  |  Suche  |  Sitemap
  » Lexikon
    » Fachbegriffe von A-Z
    » Suchen
    » Mithelfen
   NEWSLETTER

    Der Newsletter informiert
    Sie über aktuelle Artikel.

    » anmelden
    » abmelden

Lexikon zur öffentlichen Haushalts- und Finanzwirtschaft


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Haushaltsdefizit, konjunkturelles

Ein konjunkturelles Haushaltsdefizit entsteht, wenn der Staat aus konjunkturellen Gründen Mehrausgaben tätigen muss und/oder Mindereinnahmen zu verzeichnen hat, die schließlich zu einem Haushaltsdefizit führen. Ein konjunkturelles Haushaltsdefizit verschwindet wieder, sobald sich die Konjunktur erholt hat (zumindest sollte das im idealtypischen Modell so sein). Allerdings werden in konjunkturellen Krisenzeiten mancherorts Haushaltsdefizite angehäuft, aus denen auch in konjunkturell guten Zeiten Belastungen für den Haushalt resultieren (sog. Altlasten). Diese können - je nach Intensität - dazu führen, dass auch in Zeiten wirtschaftlicher Prosperität Haushaltsdefizite entstehen. Aus einem zunächst konjunkturellen Haushaltsdefizit kann ein dauerhaftes Haushaltsdefizit entstehen, sofern die Haushaltsdefizite in Zeiten der wirtschaftlichen Aufschwunges nicht oder nicht energisch genug zurückgeführt werden.

© Andreas Burth, Marc Gnädinger   |   Impressum