Der Begriff Reichtumsverschuldung beschreibt eine Situation, in der sich reiche
Gebietskörperschaften stärker
verschulden als arme Gebietskörperschaften,
weil die reichen Gebietskörperschaften diese
Schulden auch wieder schneller abtragen können. Armut und Reichtum werden dabei nicht anhand messbarer
Kennzahlen definiert. Gleichwohl wird ein hohes/überdurchschnittliches
Steueraufkommen in der Praxis als eine Kennzahl für Reichtum und die damit begründete Reichtumsverschuldung herangezogen.