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Lexikon zur öffentlichen Haushalts- und Finanzwirtschaft


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Überschuss

Überschuss in Doppik und Kameralistik Der Überschuss in der Kameralistik ist die positive Differenz von Ist-Einnahmen und Ist-Ausgaben in der Jahresrechnung, also nach Ausführung des Haushaltsplans. Wird bei Kommunen ein Überschuss im Verwaltungshaushalt erwirtschaftet, so ist dieser dem Vermögenshaushalt zuzuführen. Überschüsse im Vermögenshaushalt fließen der allgemeinen Rücklage zu.

Diese Logik leitet sich aus dem in der Kameralistik für Kommunen abgeleiteten Gebot zum Haushaltsausgleich ab. Nach diesem sind die Einnahmen und die Ausgaben zwingend jeweils im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt auszugleichen. Das geschieht im Idealfall durch eine Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt und eine Zuführung vom Vermögenshaushalt an die allgemeine Rücklage. Die Gemeinde soll mehr Einnahmen als Ausgaben im Verwaltungshaushalt erwirtschaften. Dieser Überschuss wird dann dem Vermögenshaushalt zugeführt. Diese Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt muss mindestens so hoch sein, das dadurch die Kreditbeschaffungskosten und die ordentliche Kredittilgung geleistet werden kann (Mindestzuführung). Die Mehreinnahmen (Überschuss) des Vermögenshaushalts werden der allgemeinen Rücklage zugeführt.

In der Doppik ist der Überschuss (auch: Jahresüberschuss) die positive Differenz aus Erträgen und Aufwendungen in der Ergebnisrechnung. Überschüsse sind in die Rücklage einzustellen und erhöhen somit das Eigenkapital in der Bilanz.

Gegensatz: Fehlbetrag.

Siehe auch:
- Finanzkennzahlen in der Doppik
- Linksammlung zu den Haushaltsplänen des Bundes
- Linksammlung zu den Haushaltsplänen der 16 deutschen Bundesländer
- Linksammlung zu doppischen Jahresabschlüssen (Bundesländer und Kommunen)
- Linksammlung zu doppischen Gesamt-/Konzernabschlüssen (Bundesländer und Kommunen)


© Andreas Burth, Marc Gnädinger   |   Impressum