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Lexikon zur öffentlichen Haushalts- und Finanzwirtschaft


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Vier-Komponenten-Modell

Das Vier-Komponenten-Modell ist ein umfassendes Modell für das neue öffentliche Rechnungswesen auf Grundlage der Doppik.

Das Vier-Komponenten-Modell hat vier Bestandteile:
- Bilanz/Vermögensrechnung
- Ergebnisrechnung
- Finanzrechnung
- Kosten- und Leistungsrechnung (KLR)

Das Vier-Komponenten-Modell lässt sich insofern als Erweiterung des Drei-Komponenten-Modells (DKM) um die Kosten- und Leistungsrechnung verstehen. Demzufolge entspricht auch die grundlegende Funktionsweise des Vier-Komponenten-Modells der des Drei-Komponenten-Modells. Hinzu kommt lediglich die Kosten- und Leistungsrechnung, die v.a. mit der Ergebnisrechnung verknüpft ist. Man kann die Kosten- und Leistungsrechnung gewissermaßen auch als detailliertere Fortführung der Ergebnisrechnung begreifen.

Die Daten aus der Ergebnisrechnung werden hierbei zunächst für die Kosten- und Leistungsrechnung aufbereitet und dort dann zu verschiedenen Zwecken (z.B. zu Kontroll- oder Kalkulationszwecken) weiterverarbeitet. Die Aufbereitung der Daten aus der Ergebnisrechnung ist notwendig, da deren Größen (Aufwendungen und Erträge) nicht immer ihren Pendants aus der Kosten- und Leistungsrechnung (Kosten und Leistungen/Erlöse) entsprechen.

© Andreas Burth, Marc Gnädinger   |   Impressum