Kontakt   |   Sitemap   |   Impressum
Startseite
Weblog
Themen
Lexikon
Akteure
Literatur
Über HaushaltsSteuerung.de
  Weblog
  » Aktuelle Blog-Einträge
  » Weblog-Archiv
  » Themen
  » Karikaturen
  » Autoren
  » RSS-Feed zum Blog
Anmelden zum Newsletter von HaushaltsSteuerung.deAbmelden vom Newsletter von HaushaltsSteuerung.de
HaushaltsSteuerung.de » Weblog » Kreisfreie Städte mit dem höchsten/niedrigsten BIP 2009

Kreisfreie Städte mit dem höchsten/niedrigsten BIP 2009
11. August 2011  |  Autor: Marc Gnädinger



Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beeinflusst die Kommunalfinanzsituation (siehe Abb. 1). Das gilt auch für die Finanzen der kreisfreien Städte. Die im BIP ausgedrückte Wirtschaftskraft wirkt sich z.B. idealtypisch über verschiedene Transmissionswege (Beschäftigung, Einkommen und Unternehmensgewinne) auf die Steuereinnahmen der Kommunen aus. Allerdings können unter Umständen Steuerrechtsänderungen zu einer Entkopplung von Steuereinnahmen und Wirtschaftskraft führen.

Auf analoge Weise werden die Finanzausstattungen der jeweiligen Länder über das BIP determiniert, welche über die Systeme des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA) subsidiär zur Gesamtausstattung der Kommunen beitragen.

Darüber hinaus wirkt sich die Wirtschaftskraft auch ausgabenseitig, z.B. bei den Sozialausgaben, auf die Kommunalfinanzsituation aus. Insofern ist das BIP eine wichtige Determinante für die Bestimmung der Kommunalfinanzsituation.

Zusammenhang von BIP und Kommunalfinanzsituation

Bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ist das BIP im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Erst im Jahr 2010 haben sich die Werte wieder erholt.

» Kommunale Steuereinnahmen 2010 im Ländervergleich, Blog-Eintrag vom 9. Mai 2011
    Autor: Marc Gnädinger

» Bruttoinlandsprodukt 2010 und Kommunalfinanzen, Blog-Eintrag vom 23. Juli 2011
    Autor: Marc Gnädinger

» Disparitäten im Bruttoinlandsprodukt 2008 der kreisfreien Städte, Blog-Eintrag vom 4. Juni
    2011

    Autor: Marc Gnädinger

Für einzelne Regionen und kreisfreie Städte in Deutschland können seit Ende Juli 2011 die Werte für das Jahr 2009 statistisch abgerufen werden.

» Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder - Bruttoinlandsprodukt,
    Bruttowertschöpfung in den kreisfreien Städten und Landkreisen Deutschlands 1992
    und 1994 bis 2009, Reihe 2, Kreisergebnisse Band 1 (Berechnungsstand August 2010)

    Hrsg.: Statistische Ämter der Länder

Bei einer Betrachtung des BIP (in jeweiligen Preisen) je Einwohner für einzelne kreisfreie Städte gibt es im Jahr 2009 enorme Unterschiede. An der Spitze der kreisfreien Städte in Deutschland steht, wie im Vorjahr, die hessische Großstadt Frankfurt am Main mit 79.494 Euro je Einwohner, obgleich auch ihr Wert bei dieser Größe im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Ansonsten erreicht im Jahr 2009 unter den kreisfreien Städten nur noch die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf mit 72.425 Euro je Einwohner einen Wert über der 70.000-Euro-je-Einwohner-Grenze (siehe Abb. 2).

Extremwerte bei der Ausprägung des BIP (in jeweiligen Preisen) 2009 je Einwohner der kreisfreien Städte

Auf der anderen Seite weisen im gleichen Jahr lediglich zwei kreisfreie Städte in Deutschland einen Wert von unter 20.000 Euro je Einwohner aus. Hier handelt es sich um die beiden nordrhein-westfälischen Städte Bottrop und Herne.

Weitere Informationen zum BIP, den Steuereinnahmen sowie den Realsteuerhebesätzen inklusive der Entwicklung dieser Größen einzelner kreisfreier Städte können der Steuer-Datenbank von HaushaltsSteuerung.de entnommen werden:

» Steuer-Datenbank der kreisfreien Städte in Deutschland
    Hrsg.: HaushaltsSteuerung.de

» Methodik zur Steuer-Datenbank der kreisfreien Städte in Deutschland
    Hrsg.: HaushaltsSteuerung.de





©  Andreas Burth, Marc Gnädinger