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HaushaltsSteuerung.de » Weblog » Zweitwohnungsteuer: Eine praktikable Einnahmequelle?

Zweitwohnungsteuer: Eine praktikable Einnahmequelle?
15. Januar 2011  |  Autor: Marc Gnädinger



Der kommunale Finanzierungssaldo des Jahres 2009 war nach den guten Jahren 2007 und 2008 wieder stark negativ. Nach dem aktuellen Gemeindefinanzbericht des Städtetages werden sich die Zahlen für das Jahr 2010 voraussichtlich noch einmal verschlechtern. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund suchen einige Städte und Gemeinden nach zusätzlichen Einnahmequellen.

Eine Möglichkeit zur Einnahmebeschaffung ist die Einführung einer Zweitwohnungsteuer. Sie wird schon seit einigen Jahren von zahlreichen Kommunen genutzt. Anderenorts wurde sie 2011 eingeführt.

Die offiziellen und inoffiziellen Argumentationen der jeweiligen Kommunen zur Einführung der Steuer sind vielfältig, z.B.:
  • Einwohner mit Zweitwohnung nutzen die kommunale Infrastruktur und sollen sich an der Finanzierung beteiligen.
  • Zur Umgehung der Steuer werden sich Einwohner (z.B. Studenten, die noch bei den Eltern mit Erstwohnsitz gemeldet sind) mit Erstwohnsitz anmelden, was Mehreinnahmen aus dem Finanzausgleich generiert.
  • Nach der Maxime "Eigentum verpflichtet" wird die Steuer als Luxussteuer angesehen.
Auf der Internetseite http://www.zweitwohnsitzsteuer.de/ werden zahlreiche Hintergrundinformationen zur Zweitwohnungsteuer bereitgestellt. So finden sich dort Argumente zu Vor- und Nachteilen der Steuer sowie Listen mit Städten, welche die Steuer eingeführt haben.





©  Andreas Burth, Marc Gnädinger