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Lexikon zur öffentlichen Haushalts- und Finanzwirtschaft


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Umlaufvermögensintensität

Die Umlaufvermögensintensität ist eine Finanzkennzahl, die in doppisch rechnenden Kommunen zum Einsatz kommen kann. Sie wird berechnet, indem zunächst das Umlaufvermögen durch das Gesamtvermögen dividiert wird und das Ergebnis dann mit 100 multipliziert wird. Die Quote beschreibt den Anteil des eher kurzfristig gebundenen Vermögens.

Formel: Umlaufvermögensintensität

Im Vergleich zur Privatwirtschaft dürfte die Kennzahl bei Kommunen eine geringere Bedeutung haben, z.B. weil Positionen wie Lager und Vorräte hier von geringerer Relevanz sind. Es wäre ungewöhnlich, wenn Kommunen aufgrund ihrer Aufgabenstellung signifikante Anteile ihres Vermögens im eher flexiblen Umlaufvermögen halten.

© Andreas Burth, Marc Gnädinger   |   Impressum